INTERREG-Projekt „Radschnellwege“ vorgestellt

08-04/19


Am 5. April stellten die Bürgermeister der Städte Moers und Nimwegen, die Herren Fleischhauer und Bruls die Ergebnisse Machbarkeitsstudie „Euregionaler Mobilitätsplan“ bei der Euregio Rhein-Waal vor.

 

Die sechs Euregio-Großstädte Düsseldorf, Duisburg, Moers, Arnhem, Nijmegen und Ede arbeiten gemeinsam intensiv an einer grenzüberschreitenden Nachhaltigkeitsagenda. Die über das Rahmenprojekt INTERREG V A geförderte Studie wurde in Auftrag gegeben, weil die Großstädte sowie die Provinz Gelderland in der Entwicklung von Radschnellwegen - auch grenzübergreifend -  große Chancen für die Euregio sehen.

 

Basierend auf einer detaillierten Bewertung für ausgewählte Streckenabschnitte hebt die Studie drei Verbindungen besonders hervor, die laut der Gutachter ein hohes Potenzial besitzen. Grenzüberschreitend Zevenaar –Doetinchem - Emmerich und diesseits der Grenze Emmerich - Kleve und Moers - Kamp-Lintfort. Mittelfristiges Ziel ist es, diese Strecken auszubauen und als Radschnellwege zu etablieren.

 

Bürgermeister Bruls betont, wie wichtig es ist, dem grenzüberschreitenden Radschnellwegeverkehr in unserer Euregio mehr Beachtung zu schenken. „Das Radschnellwegenetzwerk in der Euregio ist vollauf in der Entwicklung, jedoch fanden die Städte, dass es nützlich wäre, eine Analyse ausführen zu lassen, um gemeinsam zu definieren, welche Lücken noch in diesem Netzwerk bestehen. Wenn wir es schaffen, in diesem Gebiet bessere Verbindungen anzulegen, dann macht dies unsere Region einzigartig in der Welt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen auch, dass Fahrradfahren nicht nur eine niederländische Angelegenheit ist, sondern, dass Fahrradnutzung, insbesondere für Wohn-Arbeits-Verkehr, auch in Deutschland im Kommen ist. Kurzum, es ist ein Thema, das verbindet. Es verbindet nicht nur Menschen und Wege miteinander, sondern es funktioniert auch als Verbindung in dieser Region.“

 

„Durch die Kartierung der verschiedenen Strecken wird sichtbar, wo noch Potenzial liegt, die unterschiedlichen Orte an beiden Seiten der Grenze besser miteinander zu verbinden. Wir als die sechs größten Städte werden dies gemeinsam mit der Euregio und der Provinz Gelderland mittelfristig beweisen. Nicht nur, weil wir auf diese Weise den wachsenden Bedarf an diesem Typ Wohn-Arbeits-Verkehr in der Region decken können, sondern auch, weil es uns auf dem Gebiet des Fahrradtourismus noch besser ins Bild setzt.“

 

Auf der Strecke Moers – Kamp-Lintfort wird das Aufkommen von 2.000 Radfahrern/Tag im Querschnitt nicht durchgängig, aber in einzelnen Abschnitten überstiegen. Bürgermeister Fleischhauer misst der Route besondere Bedeutung zu: „Angesichts des Neubaus des Berufskolleg-Campus in Moers hat der Radschnellweg besondere Bedeutung. Nicht wenige der 4.500 künftig dort lernenden Jugendlichen werden diese unmittelbar tangierende Verkehrsverbindung nutzen. Die Investition in diesen Bildungsstandort bekommt damit eine zusätzliche Dimension“.


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