Corona Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen

Deutschland ist föderalistisch organisiert, dies bedeutet, dass die Bundesländer größtenteils die Maßnahmen und Regeln selbst auslegen können, so wie diese durch die Bundesregierung beschlossen wurden. In dieser Übersicht wird die Situation, wie sie für Nordrhein-Westfalen gilt, wiedergegeben.

  • Das RKI hat alle niederländischen Provinzen zu Risikogebieten erklärt.
    • Für jeden, der aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, gilt, dass er sich vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de registrieren muss und man ein negatives Test-Ergebnis, das nicht älter ist als 48 Stunden ist, vorlegen muss.
    • Es gelten u.a. folgende Ausnahmen für die Quarantänepflicht:
      • Reisen im Grenzverkehr mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg sind für bis zu 24 Stunden ohne Registrierung erlaubt. Diese Ausnahme gilt auch für Grenzpendler und für notwendige Familienbesuche bis max. 48 Stunden.
    • Bei Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gilt diese Ausnahme selbstverständlich nicht.

Die Corona-Schutzverordnung vom 11. Januar 2021 wird bis zum 14. Februar 2021 verlängert und die bisher bestehende Maskenpflicht dahingehend geändert, dass ab dem 25. Januar 2021 das Tragen von medizinischen Masken im Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften sowie auf Parkplätzen Pflicht ist. Alltagsmasken aus Stoff sind nicht mehr zulässig.

 

Vom 11. Januar bis zum 14. Februar gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Schutzverordnung. Die wichtigsten Änderungen ab dem 11. Januar:

  • Kontaktreduzierung in der Öffentlichkeit:

    • Private Treffen sind nur zwischen dem eigenen Hausstand sowie einer weiteren Person zulässig.
    • Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden..
  • Kitas und Schulen

    • Schulen haben ab der 7. Klasse den Präsenz-Unterricht ausgesetzt und bieten Distanz-Unterricht an.
    • Kitas sind geschlossen.
    • Die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und innerhalb des Klassenraums gilt weiterhin ab Klasse 5.
  • Einzelhandel

    • Der Groß- und Einzelhandel werden geschlossen mit folgenden Ausnahmen: Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkte und Drogerien, Tankstellen, Banken, Sparkassen, Poststellen, Kioske und Zeitungsverkaufstellen, Füttermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte und Blumengeschäfte.
  • Für Nordrhein-Westfalen gelten weiterhin die folgenden Maßnahmen:

    • Die Maskenpflicht wird auf alle Innen- und Außenbereiche ausgeweitet, wo Menschen auf engem Raum für längere Zeit aufeinandertreffen. Dazu gehört auch die generelle Maskenpflicht vor Geschäften und Einkaufszentren sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen.In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, wenn keine 1,5 Meter Abstand möglich sind
    • Diese Freizeiteinrichtungen werden geschlossen:
      • Theatern, Opern, Museen, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
      • Messen, Ausstellungen, Trödelmärkte, Kinos, Freizeitparks, zoologische Gärten, Tierparks sowie andere Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
      • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
      • Prostitutionsstätten und Bordelle
      • Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
    • Gastronomiebetriebe werden geschlossen
      • Ausnahme: Lieferung oder Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.
    • Dienstleistungen und Heilberufe
      • Dienstleistungen wie Gesichtsbehandlung, Friseurshandwerk, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind untersagt.
      • Medizinisch notwendige Behandlungen, bei Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hörgeräteakustiker, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern bleiben weiter möglich
  • Weitere Maßnahmen:
    • Partys und ähnliche Feiern sind untersagt.
    • Maskenpflicht, wo Mindestabstand nicht eingehalten werdfen kann (z.B. stark frequentierte Fußgängerzonen) und am Sitz- und Stehplatz in geschlossenen Räumen.
    • Sperrstunde und Verkaufsverbot von Alkohol zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr morgens.
    • Besondere Maßnahmen für Kommunen mit einer Inzidenz über 200: Die in den Bund-Länder-Beratungen festgelegten Beschränkungen für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Begrenzung von Freizeitaktivitäten auf einen 15-Kilometer-Radius um den Wohnort) werdfen für die betroffenen Kommunen imm Rahmen der bestehenden Hotspot-Strategie geregelt.

Eine Übersicht aller Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen erhalten Sie unter  www.land.nrw/corona. Nur die Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen sind verbindlich.