Anfang dieses Jahres absolvierte das EUREGIO-Youth-Mitglied Timo Dinkelborg ein einwöchiges Praktikum bei der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Während dieser Woche hatte er die Gelegenheit, EUREGIO Youth vorzustellen. Im Anschluss daran begrüßte die EUREGIO im Namen der SPD-Landtagsfraktion die Landtagsabgeordneten Inge Blask, europapolitische Sprecherin und Sprecherin des Ausschusses für Europa und Internationales, sowie Nina Andrieshen, Mitglied des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend.
Im weiteren Verlauf der Woche fand ein Online-Austausch mit den weiteren in Nordrhein-Westfalen aktiven Euregio´s statt. An diesem Gespräch nahm auch Andreas Kochs, Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal teil: „Jede Euregio gestaltet die Zusammenarbeit mit und für junge Menschen auf ihre eigene Weise – und genau diese Vielfalt ist unsere Stärke. Ich freue mich, dass diese Erkenntnisse nun auf parlamentarischer Ebene im Bundesland aufgegriffen werden. Eine gezielte Initiative auf Landesebene bietet die Chance, die euregionale Jugendbeteiligung strukturell zu verankern – damit junge Menschen auf beiden Seiten der Grenze dauerhaft eine Stimme haben.“
Es wurde deutlich, dass jede Euregio ihren eigenen Ansatz in der Zusammenarbeit mit und für junge Menschen verfolgt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen bestehende Initiativen, deren Nutzen für Jugendliche sowie erfolgreiche Ansätze, die sich gegenseitig ergänzen und stärken können. So entstand ein umfassender Überblick über die unterschiedlichen Formen euregionaler Jugendbeteiligung in Nordrhein-Westfalen.
Die Erkenntnisse aus beiden Gesprächen fließen nun in die Vorbereitung eines Antrags der SPD-Landtagsfraktion ein. Ziel ist es, Strategien für die euregionale Jugendbeteiligung langfristig institutionell zu verankern und nachhaltig abzusichern. Dadurch entstehen nicht nur bessere Voraussetzungen für neue Initiativen, sondern auch stabile Strukturen, die jungen Menschen dauerhaft Mitsprache und Mitgestaltung ermöglichen.