Digipro feiert 50. Projektbewilligung

29-08/19


Das INTERREG V A-Projekt Digipro hat nun den 50. Projektantrag genehmigt.

 

Das in Eindhoven ansässige Unternehmen JSB BV wird gemeinsam mit seinen deutschen Partnern ISIS IC GmbH aus Wesel und Tectus GmbH aus Moers innerhalb von Digipro die Machbarkeit eines innovativen Melde- und Sicherheitssystems untersuchen, das toxische und explosive Gase mit Hilfe der IoT-Sensorik erkennen kann. Digipro unterstützt niederländische und deutsche KMU in der Grenzregion bei der Entwicklung intelligenter Produkte, Produktionsprozesse und Geschäftsmodelle. Auf diese Weise können Unternehmer aus dem deutsch-niederländischen Projektgebiet die Chancen der digitalen Transformation rechtzeitig nutzen. 

 

Die Gaschromatographie ist eine Analysenmethode zum Auftrennen von Gemischen in einzelne chemische Verbindungen. "Durch den Einsatz verschiedener Trägergase für Gaschromatographen in analytischen Labors besteht die Gefahr, dass bestimmte Lecks auftreten, die das Trägergas entweichen lassen, so Marco Koenen von JSB BV, Initiator des Projekts. Die Freisetzung dieser toxischen Gase führt zu einer Explosionsgefahr, da sich im Gehäuse des Gaschromatographen hohe Gaskonzentrationen ansammeln können. Innerhalb des Digipro-Projektes wollen wir untersuchen, ob die Entwicklung eines Systems zum Detektieren von Gaskonzentrationen technologisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Wenn die Machbarkeitsstudie eine positive Antwort auf diese Frage formuliert, wollen wir in Digipro auch ein Entwicklungsprojekt durchführen, um tatsächlich zu einem marktorientierten Prototyp zu gelangen.

 

Wirtschaftliche Relevanz

"Die erfolgreiche Umsetzung der Konzeptidee in ein marktreifes Produkt wird nicht nur zur Erhaltung bestehender, sondern auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze für die Zukunft führen, betont Dirk Unsenos, Geschäftsführer der ISIS IC GmbH. Dies trägt auch zur nachhaltigen Stärkung der Wirtschaft in der deutsch-niederländischen Grenzregion bei.

 

Grenzüberschreitendes Netzwerk

Digipro unterstützt KMU nicht nur mit Fördermitteln bei der Entwicklung innovativer und marktreifer Produkte und Dienstleistungen, sondern bietet vor allem ein starkes grenzüberschreitendes Netzwerk, in dem der permanente Wissensaustausch zwischen den Projektpartnern im Mittelpunkt steht, um das Innovationspotenzial auf beiden Seiten der Grenze zu verbessern.

 

Call to Action

Sind Sie ein KMU und haben Sie konkrete Pläne, gemeinsam mit einem niederländischen Partner innovative und intelligente Produkte, Produktionsprozesse oder Geschäftsmodelle zu realisieren? Wenden Sie sich dann an einen der regionalen Koordinatoren des Digipro-Projekts. Sie können Ihnen mehr über die Möglichkeiten von Digipro für Ihr Unternehmen erzählen: https://www.digipro-interreg.eu/.

 

Digipro wird im Rahmen des INTERREG VA-Programms Deutschland-Nederland von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Das Projekt wird vom Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, den Provinzen Gelderland, Limburg und Noord-Brabant, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Union/INTERREG kofinanziert.


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