Projekt „Dynamic Borders“ trifft Unternehmen aus der Grenzregion

24-05/19


Rund 100 Teilnehmer sind neulich bei einem grenzüberschreitenden Unternehmer-Netzwerktreffen im Rahmen des INTERREG-Projekt „Dynamic Borders“ am Airport Weeze zusammengekommen, um sich über Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auszutauschen.

 

Das Projekt setzt sich für grenzüberschreitende Verbesserungen bei den Themen Tourismus, Arbeitsmarkt und Agrobusiness ein und somit war es selbstverständlich, Unternehmer aus der Region zu einem Netzwerktreffen einzuladen. Über  die Organisationen MKB-Limburg, den Business Club Maas Rhein, die Kreishandwerkerschaft Kleve, den niederländisch-deutschen Business Club aus Kleve, die Euregio Rhein-Waal und die Euregio Rhein-Maas-Nord wurden Mitglieder dieser Institutionen zum MKB-KMU-Treffen eingeladen. Umso erfreulicher war es für das Organisationsteam vom Projekt Dynamic Borders, dass rund 100 Unternehmer der Einladung gefolgt sind. Auch Studenten der Fontys Hogeschool aus Venlo sind beim Treffen dabei gewesen.

 

Der Honorarkonsul der Niederlande, Freddy Heinzel, Airportchef Ludger van Bebber und Weezes Bürgermeister, Ulrich Francken, hoben in ihren Begrüßungen die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hervor und äußerten sich mehr als positiv über dieses Netzwerktreffen der verschiedenen Organisationen am Airport.

 

Mit Ludger Kazmierczak als Moderator einer Talk-Runde, die mit Unternehmern von den Firmen Wystrach GmbH aus Weeze, Omexom (Horlemann) aus Uedem, AVG aus Heijen/Gennep und Jachthaven ’t Leuken aus Well/Bergen stattfand, war man bestens gerüstet für diesen grenzüberschreitenden Abend im Restaurantbereich des Weezer Airportterminals. Denn zuvor gab es für die Teilnehmer des Treffens eine Busexkursion zu einer Firma ihrer Wahl (Wystrach, Omexom, AVG oder Jachthaven), um im Rahmen eine Betriebsbesichtigung mehr über die Arbeit der Firma zu erfahren. Die Anwesenden erfuhren vor Ort und bei der abendlichen Talk-Runde aus erster Hand, wie die Firmen operieren, worauf sie spezialisiert sind und was für sie aktuell wichtig ist. Natürlich wurden die grenzüberschreitenden Chancen, die Projekte wie Dynamic Borders zu bieten haben, von den Unternehmern angesprochen. Auch Themen wie Europa, Brexit, Anerkennung von Qualifikationen und die unterschiedlichen Gesetzgebungen wurden im Verlauf des Abends von den Unternehmern und dem Moderator angesprochen.

Das Projekt, das im Rahmen von INTERREG Deutschland-Nederland durchgeführt wird, wird durch einen Eigenbeitrag der 6 Kommunen Bergen, Boxmeer, Cuijk, Gennep, Goch und Weeze und durch Mittel aus dem INTERREG-Topf, inklusiv der Beiträge der Provinzen Limburg, Noord-Brabant und des MWIDE NRW (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie) finanziert. Dynamic Borders wird vom INTERREG-Projektmanagement der Euregio Rhein-Waal in Kleve begleitet.


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